Reisen/Freizeiten

Wir machen es uns zur Aufgabe, Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzuführen und für gemeinsame Erlebnisse zu sorgen. Ein Teil davon sind unsere Bewegungsreisen und Freizeiten, in denen wir gemeinsame Bewegung und Begegnung in der Natur für alle Menschen zugänglich machen.

Wir möchten, dass Menschen mit einer Beeinträchtigung ohne zusätzliche Voraussetzungen und Aufwand, zum Beispiel einen eigenen Begleiter oder spezielle Sportgeräte mitbringen zu müssen, daran teilnehmen können.

Wandertage am Albtrauf vom 03.-06.10.2018

„Sooooo schön ist unsere Alb – und das direkt vor der Haustüre!“ So oder so ähnlich kamen immer wieder Aussagen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der ersten Wandertage am Albtrauf.

Am Mittwoch, dem 03.10.2018 starteten wir in unsere Wandertage mit leichtem Regen. Von Wiesensteig aus ging es zum Filsursprung. Von dort durchwanderten wir bei mittlerweile nachlassendem Regen das Hasental, um zur Burgruine Reußenstein zu gelangen. Diese Ruine beeindruckte sowohl unsere slowenischen Wanderinnen Marjeta und Dragica, unseren blinden Wanderer Ahmad, aber auch die anderen Begleiter Brigitte, Armin, Uli und Gabi. Der aufkommende kräftige Wind vertrieb den Regen und trocknete unsere Kleider schnell wieder, so dass wir bereits auf dem Weg zum Heimenstein trocken waren. Durch das Randecker Maar ging es weiter zum Breitenstein, wo uns eine spektakuläre Aussicht erwartete. An der Diepoldsburg und am Engelhof vorbei ging es zum Abschluss das enge Tobeltal hinab nach Oberlenningen.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es am Donnerstag, dem 04.10.2018 über den Sattelbogen von Oberlenningen zum Gelben Felsen. Dort bescherte uns der Nebel unten im Tal das Gefühl über den Wolken zu sein. Weiter ging es zu der Sybillenhöhle und anschließend erreichten wir die Burg Teck. Von der Teck ging es bergab nach Owen, welches wir in Richtung Bruckener Fels verließen. Am Heidegraben vorbei marschierten wir in Richtung Erkenbrechtsweiler und von dort weiter zur Burg Hohenneuffen. Auf der Aussichtsterrasse genossen wir die herrliche Herbstsonne sowie eine leckere Eisschokolade. Vom Hohenneuffen ging es weiter in Richtung Burrenhof und von dort am Segelflugplatz von Grabenstetten in Richtung Hochwang. Eine letzte Albsteige hinab führte uns nach einem langen, aber wunderschönen Tag zurück nach Oberlenningen.

Am Freitag,dem 05.10.2018, machten wir die meisten Höhenmeter: Von Oberlenningen wanderten wir zuerst gemütlich auf der Ebene nach Schlattstall. Dort wurde der Lauterursprung bewundert, anschließend ging es weiter durch die Große Schrecke nach Strohweiler. Obwohl uns dieser Weg einiges abverlangte, da er rutschig und sehr schmal ist, wurde er von allen, vor allem von unserem blinden Teilnehmer, souverän bewältigt. Oben angekommen genossen wir die Ebene und den herrlichen Sonnenschein auf unserem Weg in Richtung Böhringen. Anschließend wurde uns einiges abverlangt, da wir zuerst die Steige an der Ruine Sperberseck hinabwanderten um dann vom Donntal in Gutenberg sofort wieder in Richtung Albhochfläche aufzusteigen. Kurz vor den Fuchslöchern bogen wir zur Pfulb ab. Nach einer kurzen Besichtigung der Pfulbhütte und einer kleinen Tandemtestfahrt nahmen wir die kurze, aber sehr steile Steige in Richtung Gutenberg in Angriff. Langsam und konzentriert konnte dieser schwierige Abstieg von allen sehr gut bewältigt werden. Den Freitagabend ließen wir nach einem langen Fußmarsch zurück nach Oberlenningen in einem Restaurant ausklingen.

Am Samstag, den 06.10.2018 zog es uns noch ein wenig weg von Lenningen. Wir fuhren mit dem Auto nach Eningen, von wo wir zu einer weiteren sehr schönen Tour aufbrachen. Von Eningen ging es immer entlang des Albtraufs auf dem Rossberg durch die Höllenlöcher zu den Gütersteiner und Uracher Wasserfällen. Zum Abschluss erklommen wir noch die steile Burg Hohenurach, um von dort oben noch einmal eine einmalige Aussicht genießen zu können.

Am Ende dieser vier Wandertage waren sich alle einig: „Dies verlangt nach einer Fortsetzung im nächsten Jahr!“

Mein Schwabenweg von Konstanz nach Einsiedeln

Bild 1: Mittig im Vordergrund ist frontal eine junge Frau in Jeans, Top, Cappie und mit Rucksack zu sehen. Sie lächelt. Im Hintergrund erstreckt sich eine saftig grüne Wiese, auf der helle Blumen blühen, die obere Hälfte des Bildes zeigt einen graublauen See, darüber die Silhouette von Hügeln und Bergen, gekrönt vom leicht bewölkten Himmel.

Ich oute mich jetzt mal als Wanderfreundin – ja, richtig. Ich bin noch keine 30 und liebe das Wandern, das Unterwegssein, das In-Bewegung-Sein! Wenn man mich nach meinen Hobbys fragt, stehen lange Spaziergänge ganz oben auf der Liste! Wann für mich der Spaziergang zu einer Wanderung wird? So nach zweieinhalb Stunden etwa… ihr seht, ich bin ein Per-Pedes-Junkie! Dumm ist nur, dass ich keine Freunde oder Bekannten habe, die meine Leidenschaft teilen, denn als hochgradig Sehbehinderte, quasi Tagblinde ist das Alleine-Wandern leider nicht praktikabel. Im normalen Tageslicht sehe ich keine Wurzeln, keine Schilder, keine tiefhängenden Äste, keine Stufen, keine Gesichter… nur ein Licht- und Farbenspiel mit Interpretationspotential. Nicht unbedingt die ideale Voraussetzung für eine schöne, lange Tour!

Über einen Wanderverein hatte ich schon nachgedacht, aber aufgrund meiner schlechten Erfahrungen aus meiner Schulzeit zum Thema Inklusion war ich mir nicht sicher, ob ich schon bereit wäre, als Gehandicapte einen erneuten Versuch als „Sonderling“ zu wagen. Die Wandertouren meiner Blinden- und Sehbehindertengruppe dagegen sind das komplette Gegenteil und extrem auf Menschen mit Behinderung genormt – klingt erstmal toll (- ist es auch-), aber mir persönlich fehlt dabei etwas die Herausforderung, denn die Touren sind relativ kurz (für meinen Geschmack) und die Unternehmung selbst ist mir zu isoliert, zu fern von der Realität, zu speziell behindertenfreundlich. Ich meine das auf gar keinen Fall abwertend, aber beide Varianten schienen mir noch nicht das zu sein, was ich wirklich will! Tja, und jetzt?

Was tut man also, wenn man die Sehnsucht in sich brennen fühlt, wenn das Herz vor Fernweh in Flammen steht, wenn man sich etwas so sehr wünscht, dass es wehtut, wenn man es nicht hat?

Diese Frage habe ich wortlos dem Universum gestellt und es hat mir zurückgemailt! „Wander-Pilger-Tour 2018“ stand im Betreff der Nachricht, die ich über den Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg erhalten habe. Voilà, da hatte ich genau das Richtige vor der Nase, eine gemischte Truppe von maximal zehn Personen, die dasselbe wollten wie ich. Kein Sonderling, keine Spezialveranstaltung, nur ein paar Menschen zu Fuß auf dem Schwabenweg von Konstanz nach Einsiedeln.

Tag 1 – von Konstanz nach Märstetten
29.822 Schritte, 21,4 km und 5:06 Stunden Gehzeit

Wir stiegen aus dem Zug, holten uns in der Konstanzer Altstadt unseren ersten Pilgerstempel und liefen direkt los. Erst an Fachwerkhäusern vorbei, durch urbane Gegenden und dann war da plötzlich Grün um uns!

Über das Pilgern selbst wusste ich so gut wie gar nichts, mir ging es nicht um eine religiöse Reise, sondern um den Kontakt zur Natur, das Erleben durchs Laufen, die Wahrnehmung der Welt, den Dialog zwischen mir und meiner Umgebung… Dennoch gefiel mir das Konzept der Stempel, die man sich in kleinen Kapellen, in Kirchen, in Pilgerherbergen und Pensionen überall auf dem Schweizer Jakobsweg holen kann, um sie in seinem Pilgerpass zu verewigen. Es gibt zahllose unterschiedliche Motive mit und ohne Buchstaben, mal mit Muschel, mal mit Wappen… jeder Stempel hinterlässt seinen Abdruck auf dem weißen Papier wie das Erlebte seinen Eindruck in unser Bewusstsein prägt.

Wir übernachteten auf dem urtümlichen, sehr sympathischen Erlebnishof Brenner mit sauberen Wohnräumen, gemütlichen Betten und einer besonders für Stadtmenschen spannenden Tiergeräuschkulisse.

Wir waren vom Wetter mehr als verwöhnt worden und die Wärme des Tages machte die abendliche Dusche umso mehr zu einer Belohnung und die Vorfreude auf das üppige Menü im Anschluss war geradezu funkensprühend. Wir alle bekamen einen ersten Eindruck der Prioritätensubstitution… wenn man nichts als sich und seine Ausrüstung bei sich trägt, werden die üblichen Überlegungen plötzlich auf eine ganz simple Natürlichkeit herunterreduziert und die Blendung des Alltags klingt ab. Was läuft im TV? Was ziehe ich morgen an? Soll ich bei Amazon oder Ebay bestellen? Wie viele Likes hatte mein letzter Beitrag? Unwichtig, denn du willst nur wissen, wo du heute Nacht schläfst, willst wohlverdient essen ohne Kalorien zu zählen, weil du weißt, dass du dir jeden Bissen verdient hast und du freust dich über die sonst so geradezu lächerlich nebensächliche heiße Dusche, die dich von den Anstrengungen des Tages befreit. Wie einfach das Leben doch sein kann!

Tag 2 – von Märstetten nach Fischingen
41.595 Schritte, 29,1 km und 6:56 Stunden Gehzeit

Vor diesem zweiten Wandertag hatte ich schon im Vorhinein den größten Respekt. Ich fragte mich des Öfteren, ob ich je in meinem Leben 30 Kilometer gelaufen war und durchforstete fieberhaft meine Schrittzähler-App, aber ich fand nichts Vergleichbares. Ich bin zwar nicht unsportlich und auch relativ ausdauernd, wenn es um das Spazierengehen geht, aber das war nun doch etwas ganz anderes… und trotz dieser vorsichtigen Überlegungen war da noch ein anderes Gefühl, etwas tief in mir, das im Alltag meistens weggesperrt ist… dieser Drang, sich selbst zu beweisen, eine Herausforderung anzunehmen und sich ihr zu stellen… was kann ich schaffen?

Am 19. Mai 2018 bin ich gewachsen, wurde so groß, wie ich noch nie zuvor gewesen bin. Der Körper meldete Anstrengung, die Seele saugte wie ein Schwamm die zauberhaften Bilder des Weges auf und doch fühlte ich am Abend, dass ich noch weiter hätte gehen können, dass da noch mehr Kraft und Energie gewesen wäre und beim Einschlafen lag ein stilles, wissendes und stolzes Lächeln auf meinem Gesicht und ein Gefühl unbändiger Stärke verhüllte vorhanggleich meinen tiefen Schlaf, der von einem Hauch Unbesiegbarkeit umspielt wurde.

Tag 3 – von Fischingen übers Hörnli nach Gibswil
29.481 Schritte, 18 km und 5:25 Stunden Gehzeit

Der Superman-Effekt scheint ein längerfristiges Wirken zu haben, denn für die restliche Reise war ich mir sicher, dass ich jede Herausforderung meistern würde. Auch wenn die Tagesform immer unterschiedlich ist und man nie weiß, was einen erwartet, so konnte ich den Gedanken „Du bist 30 km gelaufen, du schaffst alles“ doch nicht ganz verbannen. 30 Kilometer zu laufen ist schön und gut, aber nicht vergleichbar mit der Anstrengung, der man sich zu stellen hat, wenn es an das Überwinden von Höhenmetern geht. Das Hörnli forderte uns mit seinem waldigen Wurzelwerk und fiesen ausfallschrittgleichen Stufen vehement heraus und knöpfte uns den Zoll für eine wahrlich erstaunliche Aussicht ab. Etwas verhangen zwar, doch nichts desto trotz ergreifend, erstreckte sich die weite Landschaft vor uns und versetzte den offenen Betrachter ins ehrfürchtige Frösteln der Ferne. Distanz zu gewinnen hilft ebenso, die Dinge klar zu sehen, wie näher heranzugehen.

In Gibswil logierten wir in einer ausgesprochen komfortablen Unterkunft mit Balkon am geräumigen Zimmer und einem Bad, das größer als mein heimisches ist! Es gab kostenlose Seifen, Duschgels und sogar einen Fön! Wenn man mehrere Tage aus dem Rucksack lebt, lernt man, sich über so etwas zu freuen. Jedes Mal, wenn sich die Möglichkeit ergab, wusch ich meine Sachen und hängte sie über Nacht zum Trocknen auf. So reichten mir natürlich meine zwei Paare Wandersocken. Wenn es keinen Fön gab, befestigte ich nicht ganz getrocknete Kleidungsstücke einfach an meinen Rucksack, wo die restliche Feuchtigkeit im Gehen schnell verflog. Wärmepflaster, Medikamente und Powerbank brauchte ich selbst nicht, konnte aber meinen Gefährten damit einen Gefallen tun, weshalb ich sie ganz und gar nicht als unnötige Last empfunden habe. Das ist auch schön, wenn man sich gegenseitig mit Kleinigkeiten helfen kann! Jemandem eine Schmerzlinderung verschaffen oder für einen vollen Handykamera-Akku sorgen, das ist das Schöne an Teams! Man hilft einander, man ist füreinander da! Das ist mir persönlich besonders wichtig, denn da ich durch meine Behinderung in besonderem Maße auf qualifizierte Unterstützung angewiesen bin, liegt es mir sehr am Herzen, in den Bereichen, in denen es mir möglich ist, anderen zu helfen. Ich möchte etwas zurückgeben – nicht, weil ich es muss, sondern, weil ich es will! Ich weiß, dass weder meine Familie, noch meine Freunde, noch meine Schwabenweggefährten etwas von mir erwarten – sie alle helfen mir gerne, bereitwillig und bedingungslos. Ein weiterer Grund, weshalb sie meine allergrößte Sympathie und Wertschätzung haben.

Was ich im Sinne des Teamgeistes übrigens auch als sehr schön empfunden habe: Auch wenn wir sieben Pilger, die wir gemeinsam aufbrachen, gesundheitsbedingt nicht alle Touren zusammen laufen konnten, so war es doch immer toll, abends wieder zusammenzusitzen, von den Geschehnissen des Tages zu berichten und morgens gemeinsam den neuen Tag zu begrüßen! Niemand wurde ausgeschlossen, keiner blieb zurück und für einige Sonnenauf- und Sonnenuntergänge wuchsen sieben unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Situationen und Lebensumständen unter dem Stern des Pilgerns zusammen und fanden, was sie alle vereinte.

Tag 4 – von Gibswil nach Rapperswil
32.818 Schritte, 22,1 km und 5:21 Stunden Gehzeit

Besonders beeindruckt haben mich auf dem Schwabenweg die Menschen selbst. Findet man im Stadtleben öfter auch mal Ruppigkeit, Ungeduld und Misstrauen vor, so begegneten uns auf unserer Pilgertour ausschließlich Herzlichkeit, Wohlwollen und Freude. So einen unglaublich liebevollen Umgang mit den Mitmenschen und der Natur habe ich zuvor noch nie erleben dürfen und ich kann euch gar nicht sagen, wie glücklich mich jede einzelne Begegnung gemacht hat.

In einem kleinen Dorf, das mehr einer Ansammlung von Häusern glich, bellte uns plötzlich ein Hofhund an. Der Besitzer beschwichtigte das Tier und kam daraufhin sogleich mit uns ins Gespräch. Er lud uns ein, in seinem hübschen, sonnenverwöhnten Garten zu rasten und uns zu erfrischen. Für einen Spottpreis gab es köstliche Getränke, einen handzahmen vierbeinigen Pausenüberwacher und obendrein einen Blütentraum als Augenschmeichler zu genießen. Der pilgerfreundliche, ältere Herr gesellte sich zu uns, plauderte, bot frisches Wasser und sanitäre Anlagen und war so voller Freude und Liebenswürdigkeit, dass ich mich wohl für immer an ihn erinnern werde.

Was bedeutet Menschsein? Wie gehen wir miteinander um? Zu Beginn habe ich euch verraten, dass ich häufig im Zwiespalt lebe. Entweder bin ich mit meiner Behinderung der Sonderling oder ich bin isoliert mit Gleichgesinnten. Was ich in Wirklichkeit möchte, ist das, was ich auf dieser Reise erlebt habe. Ich möchte einfach Ich sein, nicht die mit dem Handicap, sondern nur Lisa. Mit den schlechten Augen, dem weiten Geist, dem philosophischen Touch, dem Nerd-Wahnsinn im Hinterkopf, der Schokosucht und allem anderen, was dazugehört. Meine Wanderbegleiter haben mich für diese kurze Zeit in der Welt leben lassen, die ich mir wünsche. Ich bekam dann Unterstützung, wenn ich sie brauchte und wurde in ihre Mitte aufgenommen als Gleichberechtigte, als gleichgestelltes Mitglied wie die Ritter der Tafelrunde. Wir hatten unheimlich anregende, lustige, tiefgründige und weitreichende Gespräche, die mir sehr viel bedeutet haben… es tat so gut, Teil von etwas zu sein, dass sich nicht konstruiert, nicht falsch, nicht erzwungen anfühlt. Manchmal muss der Mensch einfach sein.

Tag 5 – von Rapperswil nach Einsiedeln
29.725 Schritte, 21,1 km und 5:20 Stunden Gehzeit

Seit fünf Tagen erfreuten wir uns des allerschönsten, klaren Wetters, das den Himmel in malerisches Blau tauchte, zarte weiße Wölkchen aufs Firmament hauchte und die Wiesen saftig grün färbte. Die warme Luft vibrierte vor Leben, der sanfte Klang unzähliger Kuhglocken wehte uns von Hängen entgegen und begleitete unsere leichten Schritte dem vorläufigen Ziel entgegen. Für mich ist das Pilgern, das Wandern, das Unterwegssein in dieser kurzen Zeit zum Alltag geworden. An schöne Dinge gewöhnt man sich einfach zu schnell! Morgens frühstücken, den Rucksack überwerfen und wieder raus auf die Straßen und Wege weg vom gesellschaftlichen Treiben, vom Konsum, vom Rausch der Oberflächlichkeit und fort mit dem Strom der Gelassenheit.

Fazit
Es war ein atemberaubendes Erlebnis, das zugleich Ruhe und Aufregung in mein Leben brachte. Es vertiefte meine Wurzeln, verflocht mich inniger mit der Natur und verlieh meinem Geist Flügel von gigantischer Spannweite, die ihn hinauftrugen und weit blicken ließen.

Den gesamten Pilgerbericht sowie viele weitere spannende Artikel findet ihr/findest du auf Lizzis Welt (https://lizziswelt.wordpress.com/2018/06/29/mein-schwabenweg-von-konstanz-nach-einsiedeln/)

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